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Osterkerze 2019 - "Osterfeuer - Wärme, Licht, Leben

Donnerstag, 18.04.2019 von Luzia Hubacher

Osterkerze

Wir freuen uns, Ihnen unsere diesjährige Heimosterkerze vorzustellen:

 

 

 

Sie zeigt Christus, der für uns durchs Feuer geht und in der Kraft des Heiligen Geistes unser inneres Feuer stärken oder neu entfachen will. Resignation möge in Lebensfreude, Feindschaft in Versöhnung und Gleichgültigkeit in Liebe verwandelt werden.

 

Dankbar wollen wir dieses österliche Geschenk annehmen und gestärkt durch die Kraft des Heiligen Geistes, Liebe, Freude und Licht in unsere Herzen fliessen lassen.

 

 

 

Gesegnete Heimosterkerzen sind nach den jeweiligen Ostergottesdiensten in der Pfarrkirche und im Alterszentrum Oeltrotte (Ostermontag) für Fr. 10.00 erhältlich. Sie können auch während des ganzen Jahres im Pfarreisekretariat bezogen werden.

Unsere Pfarrkirche wird 125-jährig

Donnerstag, 17.01.2019 von Pfarrei Ennetbürgen

Feierlichkeiten während des ganzen Jubiläumsjahres

Unsere Pfarrkirche St. Anton wurde in den Jahren 1892-1894 erstellt. Mitten «i eysem Dorf», leicht erhöht, wurde sie nach den Plänen des Architekten Wilhelm Hanauer erbaut. Der sehr gute Zustand «vo eysere Chile» ist der guten Pflege und den zwei Renovationen zuzuschreiben.

Im Jahr 2019 dürfen wir mit Stolz das 125. Jahr Jubiläum feiern. Eigens zu diesen Feierlichkeiten wurde ein neun köpfiges OK gegründet. «Eysi Chile» soll im Jubiläumsjahr vermehrt im Zentrum für Begegnungen, Konzerte, und Vorträge sein. Ja sogar ein «Chilekino» ist geplant. Weitere Höhepunkte sind sicher der Country-Gottesdienst, der Historische Tag und das besinnliche Konzert mit Reto Bugmann. Auch ausserhalb der «Chile» sind verschiedene Anlässe geplant. So zum Beispiel die Familienwanderung zu den Kapellen und Helgenstöckli, oder die Zweitageswanderungen ins Maderanertal.

Startschuss zu unseren Feierlichkeiten ist der 17. Januar, der Tag des «hl. Sant`Antoni», unserem Kirchenpatron. Unsere Hauptfeierlichkeiten finden am Eidg. Dank Buss und Bettag, 15. September 2019, statt.

Informationen über unsere Anlässe können Sie aus diesem Flyer entnehmen.

Das war 2018 - Rückblick auf das Pfarreileben

Donnerstag, 10.01.2019 von Pfarrei Ennetbürgen

Der 4. August…
…war ein sehr trauriger Tag für die Schweizer Aviatik und für viele Familien, die von den beiden Flugzeugabstürzen am Lopper und im Bündnerland schwer getroffen wurden. Unser ganzes Dorf war schockiert, als es vom Flugzeugabsturz der vierköpfigen Familie Reto, Michèle, Noëlle und Fabio Aeschlimann-Bürgi, Schulhausstrasse 11 hörte, deren Flug in die Ferien ein jähes Ende fand. Am selben Tag verlor auch der in Ennetbürgen aufgewachsene Peter Metz, einer der beiden Piloten der abgestürzten Ju-52 in den Bünder Bergen sein Leben. Die vielen Beileidsbezeugungen und sehr grosse Anteilnahme am 22. August an der ökumenischen Abdankungsfeier in der vollbesetzten Pfarrkirche und MZH waren sehr würdevoll und tröstend.

 

Bestattungen
Im vergangenen Jahr mussten wir von 28 Pfarreiangehörigen Abschied nehmen. Gross ist jeweils die Anteilnahme der ganzen Gemeinde bei schweren Schicksalsschlägen, welche das Leben einer Familie auf einmal in eine ganz andere Richtung lenken. Not verbindet und führt Menschen näher zusammen. Ein kleiner, aber bedeutender Trost, mit dem endgültigen Abschied und Tod umzugehen und die damit verbundene Trauer zu ertragen.


Urnenhain als neue Bestattungsart
Als Entlastung zum Gemeinschaftsgrab und als weitere Bestattungsart steht für unsere Verstorbenen auf dem Friedhof neu der Urnenhain zur Verfügung. Das Werk lässt sich sehen und wurde am 30. Dezember nach dem Sonntagsgottesdienst durch Pfr. Heinz Brauchart und Diakon Elmar Rotzer unter göttlichen Schutz gestellt.

 

Taufen
Im letzten Jahr wurden in Ennetbürgen 61 Kinder (davon 36 Externe) durch das Wasser der Taufe in die Glaubensgemeinschaft der Kirche aufgenommen. Das bedeutet, dass bei den jungen Familien Glaube und Religion auch heute noch eine Rolle spielen.

 

Erstkommunion
27 Erstkommunikantenkinder empfingen am Weissen Sonntag, den 8. April in der Pfarrkirche die erste heilige Kommunion. Das Thema Jesus, eysi Quellä vom Läbä begleitete die Kinder durch das ganze Schuljahr hindurch. Ein herzliches Dankeschön gebührt an dieser Stelle Katechetin Conny Schaufelberger-Tresch, die nun nach sechs Jahren die Leitung an Patricia Dahinden Sterchi und Isabella Näpflin-Martone übergeben hat.

 

Versöhnungsweg
Am 24. Mai gingen die Viertklässler auf den Versöhnungsweg. Im Vorfeld dazu lernten sie unter kundiger Leitung von Katechetin Gaby Gabriel-Diehl (Vielen Dank!) das Versöhnungshaus mit seinen zahlreichen Räumen (Familie, Schule, Freizeit, Schöpfung, Gott, Bereuen, Bekennen/Bessern, Bedanken) kennen. Gemeinsam mit einer erwachsenen Vertrauensperson unternahmen die Kinder eine Reise nach innen und setzten sich so mit Versöhnung und Vergebung auseinander.

 

Firmweg und Firmung
19 Jugendliche im Durchschnittsalter von 15/16 Jahren waren «on the road» und empfingen am Pfingstmontag, 21. Mai von Abt Christian Meyer OSB Engelberg das Sakrament der Firmung. In Kleingruppen, drei Firmnachmittagen und während dreier Firmtage im süddeutschen Schluchsee wurden sie unter der Leitung von Irène Hürzeler auf diesen Tag vorbereitet. Seit Herbst 2018 steht uns mit Barbara Gabriel-Keel eine neue KGU-Leiterin zur Verfügung. Sie löst Michaela Niederberger-Bissig ab, die sich nach drei Jahren vom KGU und der Firmvorbereitung verabschiedet hat. Wir danken für die geleistete Arbeit und heissen die neue Leiterin herzlich willkommen!

 

Eheschliessungen
Im Jahr 2018 wurden in unserer Pfarrei 12 Ehen geschlossen, die meisten in der Kapelle St. Jost, die sich als Anziehungspunkt für zahlreiche hochzeitswillige Paare erweist. Möge Gottes Segen das Fundament sein, worauf die Eheleute ihre Liebe zueinander aufbauen!

 

Liturgie
Alle Jahre feiert die Gemeinde Advent und Weihnachten, Fasten- und Osterzeit sowie die zahlreichen Sonn- und Feiertage im Jahreskreis. Mit Gesang und Musik sowie mit Beiträgen der Liturgiegruppe werden viele Gottesdienste lebensnah gestaltet. An dieser Stelle danke ich allen Mitwirkenden der Liturgie. Sie tragen dazu bei, dass der Gottesdienst eine Feierstunde wird, die uns Kraft für den Alltag schenkt. Und diese (Lebens)Kraft können wir sehr gut gebrauchen. So bleiben mir viele (auch ganz normale) Gottesdienste, Andachten und Segensfeiern als solche Kraftspender in bester Erinnerung. Dank gebührt an dieser Stelle auch dem Pfarreiteam, das mit seinen Gottesdiensten ohne Gemeindeleitung die Liturgie mehrfach bereichert. Auch der spirituelle Kapellenweg von Hellbühl nach Ettiswil, die Abendwanderung mit Jodelgesang (Petra Gander) und Besinnung im Naswald sowie die Wanderung nach Maria Rickenbach sind sehr gut angekommen, genauso wie der Klosterbesuch der Kinder mit Pfarreimitarbeiterin Moni Amstutz in Engelberg und der Adventskalender für Kinder, Familien und Erwachsene in der Pfarrkirche.

 

Neuer Sakristan wird eingeführt
Am 1. Oktober hat unser neuer Sakristan Roland Zberg seinen Dienst in unserer Pfarrei aufgenommen. Er wird dabei von unseren beiden Sakristanen Rita Amstutz und Erich Wanner eingearbeitet und unterstützt. Nach dem Besuch der Sakristanenschule in Einsiedeln wird Roland Zberg den im März 2019 in Pension gehenden Erich Wanner ablösen. Wir sind sehr dankbar für diese wertvolle Übergangszeit.

 

Religionsunterricht
Von 334 Schulkindern (ohne Kindergarten) in Ennetbürgen besuchten im Schuljahr 2017/18 253 Kinder und Jugendliche den Religionsunterricht, der ausser in den dritten Primarklassen (Erstkommunionvorbereitung) und auf der 3. ORS (Firmvorbereitung) im interkonfessionellen Rahmen (Katholisch und Reformiert) stattfindet. Bereits zum fünften Mal wurde der Versöhnungsweg von beiden Kirchen gemeinsam durchgeführt. Der Heimgruppenunterricht in den ersten und zweiten Primarklassen bewährt sich nach wie vor, ebenso der ihm verwandte Kleingruppenunterricht der Abschlussklassen, der auf gutes Echo stösst. Auf sämtlichen Stufen fanden zudem während dem Schuljahr vereinzelt Schülergottesdienste statt, die von einer Katechetin mit ihrer Klasse vorbereitet und gestaltet wurden. Für Kinder im Vorschulalter wurden während des ganzen Jahres sechs Kleinkinderfeiern angeboten. Auch besteht für die Kleinen unter der Leitung von Maya Weekes die Möglichkeit zum Besuch der Bibelkiste (BiKi) in der reformierten Kirche. Darüber hinaus erhalten die Tauffamilien der Kinder im Alter zwischen Geburt und 6 Jahren jeweils zwei Elternbriefe pro Jahr als Input für die religiöse Vorschulerziehung in der Familie. Für die Erwachsenen werden im Pfarreiheim in regelmässigen Abständen Bibelrunden angeboten.

Im HGU wurden Jeannette Tomasson nach fünfjähriger und Rita Bürkli nach dreijähriger Heimgruppenleitungstätigkeit verdankt und Judith Schumacher als neue HGU-Leiterin begrüsst. Auf der Oberstufe durften wir von der reformierten Kirche, Esther De Clercq-Kradolfer als neue Katechetin in unseren Reihen begrüssen.

 

Diakonie
Der Dienst am Not leidenden Nächsten gehört zu den Hauptaufgaben des Diakons. Dementsprechend ist es mir ein grosses Anliegen, auf diesem Gebiet engagiert tätig zu sein. Dankbar bin ich für die Zusammenarbeit und Unterstützung sowohl durch die Begegnungsgruppe der Altersbetreuung Ennetbürgen als auch durch die pfarreiliche Diakoniegruppe unter der Leitung von Pfarreirätin Maya Küttel (Vielen Dank!), die mit den beiden grossen Fastenaktionen (Magronen und Spaghetti) im Februar/März, dem Stand mit fairen Produkten am Weltmissionssonntag im Oktober sowie der Mithilfe beim Rorate-Zmorge im Dezember im Diakoniebereich wertvolle (Ehren)Arbeit leisten. Auch die Sternsinger unter der Leitung von Agnes Schnider bereiten jeweils grosse Freude. Hinzu kommen auch die vielen im Hintergrund geführten Seelsorgegespräche mit Jung und Alt oder die Unterstützung Bedürftiger durch einen Beitrag aus der Antonius-Kasse oder der lokalen Winterhilfe.

 

Krankensalbung
Am Tag der Kranken (4. März) spendete P. Josef Christen SMB bis zu fünfzig Kranken unserer Pfarrei die Krankensalbung, welche im Rahmen einer Feier im Andachtsraum des Alterszentrum Oeltrotte stattfand. Darüber hinaus besuchte der Gemeindeleiter während des ganzen Jahres hindurch kranke und Not leidende Mitmenschen in den Heimen, Zuhause oder im Spital. Immer wieder erfahre ich die Begegnungen am Krankenbett als bereichernde Erlebnisse, die mir den Wert der Gesundheit dankbar vor Augen führen.

 

Jugendarbeit
Nach zwanzig Jahren verlässt Diakon Elmar Rotzer die Jugendkommission und legt seine Arbeit in der Betriebsleitung des Schülertreffs Moe’s nieder. Eine geeignete Nachfolge konnte in der Person von Anita Leupi gefunden werden. Mit Moni Amstutz ist die Kirche weiterhin in der Jugendkommission vertreten. Als Präses unterstützt sie zudem die Aktivitäten der JuBla (Jungwacht und Blauring), die sich nach wie vor einer grossen Mitgliederzahl erfreut und ein sehr aktives Vereinsleben führt.

 

Ökumene
Die Zusammenarbeit mit unserer Schwesterkirche harmoniert sehr gut. Neben der traditionellen gemeinsamen St. Jost-Feier im Juni und dem Versöhnungsweg im April/Mai feiert Pfr. Heinz Brauchart auch im Alterszentrum Oeltrotte vermehrt Gottesdienst. Am Neuzuzüger-Brunch der Gemeinde wurden beide Kirchen gemeinsam vorgestellt.

 

Pfarreireise in die Normandie
Die Pfarreireise vom 31. Mai bis 10. Juni in die Normandie war in diesem Jahr ein weiterer Höhepunkt. Sie führte die 32 Reiseteilnehmenden im Gössi-Car von Beaune via Giverny nach Le Havre und Caen, von den Kreideklippen Étretats bis nach Fécamp, auf der Cidre-Strasse zur Domaine de St. Hippolyte bis nach Lisieux, Honfleur, Rouen und Jumièges, von Bayeux und Arromanches-les-Bains auf den Mont-Saint-Michel und via Paris wieder zurück nach Hause. Mit vielen eindrücklichen Erinnerungen und gemütlichen Stunden kehrten die Reisenden wieder wohlbehalten nach Ennetbürgen zurück.

 

Öffentlichkeitsarbeit
In unserem zweiwöchentlich erscheinenden Pfarreiblatt und auf der Pfarreihomepage www.pfarrei-ennetbuergen.ch informieren wir jeweils über aktuelle Ereignisse und Anlässe unserer Pfarrei und Kirchgemeinde. Auch in «Us eysem Dorf» ist die Kirche stets präsent und informiert über ihre vielseitigen Aktivitäten. Die Plakate beim Eingang der Pfarrkirche werden von der Dorfbevölkerung jeweils wohlwollend wahrgenommen und geschätzt.

 

25 Jahre
In Dankbarkeit blicke ich heute auf 25 Jahre Gemeindeleitung in Ennetbürgen zurück. Vieles ist in dieser Zeit dank vieler helfender Hände möglich und fruchtbar geworden. Am Bettag durften wir im festlichen Rahmen Rückschau halten. Ganz herzlichen Dank den Mitwirkenden für diesen würdigen Jubiläumsanlass!

 

Ein Wort des Dankes…
…richten möchte ich all jenen, die sich in Liturgie, Verkündigung, Diakonie und Gemeinschaft aktiv engagieren – die Zahl derer ist gross. Speziell erwähnen möchte ich die gute Zusammenarbeit im Seelsorgeteam, Kirchen- und Pfarreirat, die administrative Entlastung durch die beiden Pfarreisekretärinnen sowie das weitreichende Verständnis meiner Familie. Überhaupt danke ich allen, die in irgendeiner Art und Weise unser Pfarreileben aktiv gestalten und mittragen. – Vergelt’s Gott!

Diakon Elmar Rotzer, Gemeindeleiter